Ein Modell, keine Meinung.
Jede Zahl auf diesen Seiten kommt aus einem einzigen statistischen Modell — hier steht, wie es funktioniert, was es kann und was es ehrlicherweise nicht kann.
Wie entstehen die Wahrscheinlichkeiten?
Für jedes Spiel schätzt das Modell die volle Torverteilung — die Wahrscheinlichkeit jedes exakten Ergebnisses. Sieg/Remis/Niederlage, Über/Unter, „beide treffen" und die erwarteten Tore werden alle aus dieser einen Verteilung abgeleitet. Es gibt keine getrennt gebastelten Zahlen, die sich widersprechen könnten.
Was steckt im Modell?
Ein Ensemble aus drei Ansätzen: Dixon-Coles (zeit-gewichtete Angriffs- und Abwehrstärken mit Korrektur für torarme Spiele), Elo-Ratings und xG-basierte Torraten. Für Länderspiele nutzt das Modell ein World-Football-Elo über 49.000 Länderspiele plus ein Tormodell; K.-o.-Spiele werden über Verlängerung/Elfmeterschießen aufgelöst und Turniere per Monte-Carlo tausendfach durchgespielt.
Was heißt „kalibriert"?
Sagt das Modell 70 %, soll das Ereignis langfristig in etwa 70 von 100 Fällen eintreten — das prüfen wir im Backtest und fortlaufend in der öffentlichen Bilanz. Kalibrierung ist der Kern des Produkts: Ohne sie sind Prozentzahlen nur Dekoration.
Schlagt ihr die Buchmacher?
Nein, und wir behaupten es nicht: Die Schlussquoten des Wettmarkts sind in der reinen Genauigkeit minimal besser als unser Modell (RPS 0,199 vs. 0,204 im Bundesliga-Backtest). Der Wert kalibrierter Modell-Wahrscheinlichkeiten liegt woanders — sie machen sichtbar, wann eine konkrete Quote im Verhältnis zur Wahrscheinlichkeit attraktiv ist, und wann nicht.
Was ist eine „faire Quote"?
Der Kehrwert der Wahrscheinlichkeit: 50 % ⇒ Quote 2,00. Liegt eine Buchmacher-Quote über der fairen Quote des Modells, ist die Wette rechnerisch attraktiv („Value") — vorausgesetzt, man traut der Wahrscheinlichkeit. Deshalb ist die Bilanz öffentlich.
Und die Buchmacher-Quoten auf den Spielseiten?
Wo verfügbar, zeigen wir zur Einordnung die beste aktuell verfügbare Buchmacher-Quote je Ausgang neben unserer fairen Quote — liegt die Buchmacher-Quote darüber, ist sie rechnerisch attraktiv. Wichtig: Quoten fließen nie in das Modell ein. Die reine Modell-Wahrscheinlichkeit bleibt unangetastet, der Markt dient nur als Vergleich.
Woher kommen die Daten?
Historische Ergebnisse und Schlussquoten von football-data.co.uk, Expected Goals von Understat, Länderspiel-Historie aus offenen Datensätzen sowie der Spielplan-Feed der Tippr-App. Das Modell wird mehrmals täglich neu gerechnet; jede Prognose trägt einen Zeitstempel und wird vor Anpfiff eingefroren.
Selbst tippen statt nur lesen?
Die Prognosen sind der Maßstab — schlagen kannst du sie im Tippspiel: Tippr ist die kostenlose Tippspiel-App für Freundesgruppen, mit WM, Bundesliga und allen Top-Ligen. Deine Vergleichsbasis steht ja jetzt öffentlich.